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Was du als Yoga-Anfänger:in wirklich brauchst …

… um dieses mal wirklich dranzubleiben

Und nein, es ist keine fancy Yogakleidung, ein Yoga-Wheel oder eine Yogamatte für 180 Euro. Einen Yoga-Guru brauchst du schon gleich dreimal nicht und du musst auch nicht nach Bali fliegen.

Ich weiß, wie es ist: Du quälst dich jahrelang mit Verspannungen und vielleicht sogar Rückenschmerzen rum. Du hast viele Sachen ausprobiert und die Ärzt:innen sagen dir immer wieder, du müsstest mehr Sport machen, dich mehr bewegen. Du bekommst ein Physio-Rezept und die Physiotherapeut:innen zeigen dir Übungen, die du dann doch wieder nicht machst. 

  • Erstens: Du weißt nicht, wann du das in deinen Alltag einbauen sollst. 
  • Zweitens: Ab dem Moment, an dem du die Physio-Praxis verlässt, hast du alles wieder vergessen. 
  • Drittens: Die Übungen machen dir Null Spaß. 

Aber sie haben Recht, die Physiotherapeut:innen und die Ärzt:innen auch: Du musst was machen.

Also suchst du dir ein Yogavideo auf YouTube für Anfänger:innen. Du bist höchst-motiviert, startest das Video und legst los. Und bei der dritten Haltung denkst du dir, wie das anatomisch überhaupt möglich sein kann. Dir tun vom herabschauenden Hund deine Hände weh und du fällst aus den Balance-Haltungen nach weniger als einer Sekunde raus. Du denkst vielleicht: das ist nix für mich, ich bin zu unbeweglich, zu schwach, zu undiszipliniert…

Das war’s dann mit Yoga.

Zumindest bisher. Denn dass du nicht dranbleibst, liegt nicht daran, dass du zu faul bist. Viele Formate da draußen sind einfach nicht für Menschen gemacht, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und abends einfach nur verspannt sind. Was du wirklich brauchst, ist simpler:

1. Asana-Varianten

für eine Praxis, die sich dir anpasst und nicht umgekehrt.

Wir sind alle ein wenig unterschiedlich gebaut. Und unsere Tage sind auch nicht immer gleich. Was an einem Tag gut geklappt hat, funktioniert nach einem stressigen Tag im Büro am nächsten vielleicht einfach nicht mehr. Du brauchst Yoga-Varianten, die genau zu deinem Körper und deiner Verfassung passen. Keine Akrobatik, keine schnellen Abläufe, sondern sich wiederholende Asanas in verschiedenen Kombinationen. Das gibt dem Körper Sicherheit und dem Kopf eine Pause. Mit Varianten meine ich wirkliche Alternativen, die Druck rausnehmen und dich kräftigen.  

Meine Online-Kurse basieren genau auf diesem Prinzip. Ich biete dir immer verschiedene Varianten in verschiedenen Intensitätsstufen an und du schaust, was für dich an dem jeweiligen Tag möglich ist. 

2. Body Neutrality

um Druck rauszunehmen & Erwartungen runterzuschrauben

Alle sagen es, niemand meint es so, dass es egal ist, wie die Yoga-Haltung aussieht.

Es ist wirklich, wirklich okay, wenn die Asanas bei dir völlig anders aussehen als bei mir und ich erkläre auch oft welche Körperteile anders aussehen könnten in der jeweiligen Haltung. Das betone ich in meinen Kursen immer wieder, weil wir Menschen einfach zu unterschiedlich sind, um gleich auszusehen. Und ich gebe zu, wenn eine Yoga-Haltung anstrengend ist, denn ich weiß, wie es ist anzufangen beim Thema Bewegung und zu denken, dass alle anderen sich leicht tun und nur man selbst struggled. 

Du hast außerdem immer die Möglichkeit, eine Pause zu machen. Auch hier zeige ich dir Varianten und versichere dir: Du machst das gut, genau so, wie du bist. Du brauchst nur eine empathische Lehrer:in, die dich sieht und dir das auch vermittelt, damit du dran bleiben kannst. Was du nicht brauchst: Einen Drill-Sergeant, der dich noch zehn Liegestützen mehr machen lässt, wenn du sagst, es sei anstrengend. Denn damit machst du das Ganze nämlich nur einmal und nie wieder.

3. Teure Yoga-Matten, fancy Leggins, Blöcke, Gurte & Co. 

brauchst du nicht alles. Nur pragmatisches Yoga-Equipment

Zieh Kleidung an, in der du dich wohlfühlst und dich gut bewegen kannst und praktiziere Yoga am besten barfuß. Aber wenn du Socken tragen möchtest, dann kommt keine Yoga-Polizei. 

Blöcke oder Gurte kannst du ersetzen durch dicke Bücher und einen Bademantelgürtel. Eine Decke hast du bestimmt daheim.

Das Einzige, was am Anfang wirklich hilft, ist eine wirklich „sticky“ Yogamatte. Mein Tipp: Hol dir eine dünne Jade Travel Mat (die hat gut Grip und ist etwas günstiger als die anderen Modelle) und leg sie über eine billige, dicke Matte oder auf einen Teppich. So hast du perfekten Grip und es tut an den Knien nicht weh.

4. Um eine Routine aufzubauen …

mache es dir wirklich einfach!

Lass deine Yogamatte immer in Sichtweite liegen. Wenn du sie erst suchen musst, machst du es nicht. Deshalb fange möglichst klein an. Nur ein paar Minuten. Zum Beispiel mit meiner 9-Minuten-Rücken-Routine.

Und ich kenne den Gedanken: „Ich brauche einen festen Termin, sonst mach ich das nicht.“  Also habe ich bei meinen Online-Kursen maximale Flexibilität mit diesem Wunsch nach einem festen Termin verknüpft. 

Ich biete pro Woche zwei Online-Yoga Kurse an. Einen immer montags, 19.30 Uhr, den anderen mittwochs, 19.30 Uhr. Du kannst dich für einen Kurs anmelden und wenn du an einem Termin keine Zeit hast, kannst du in der gleichen Woche bei meinem anderen Kurs teilnehmen. Ganz unkompliziert. So bist du flexibel und hast trotzdem die Verbindlichkeit, einmal pro Woche mit mir auf der Yoga-Matte zu stehen. 

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